38.RWE-Wuppertal

FC Rot-Weiß Erfurt - Wuppertaler SV 2:2

Auch zum Saisonabschluss gegen den Wuppertaler SV gelang dem FC Rot-Weiß kein Dreier. Mit einem 2:2-Unentschieden gab es jedoch ein versöhnliches Ende und man belegt Platz 10 in der Endtabelle der 3. Liga.

Schon nach fünf Minuten konnten die Erfurter Zuschauer das erste Mal jubeln. Der Flügelflitzer Hauswald sorgte für die frühe Führung. Cannizzaro bediente den gut platzierten Hauswald, der seinen zweiten Saisontreffer feiern konnte. Allerdings dauert es nicht lange, bis es im Kasten von RWE-Keeper Orlishausen klingelte. Hammes bediente seinen Mitspieler Lintjens (15.), der aus 12 Metern nur noch einschieben musste. Auch wenn die Rot-Weißen mehr Spielanteile behaupten konnten, so fehlten nach dem 1:1 die nötigen Chancen für ein weiteres Tor. Pagenburg (36.) war es dann, der von der Strafraumgrenze einfach abzog und die erneute Führung zum 2:1 erzielte. Kurz vor der Halbzeit kam postwendend die Antwort der Gäste. Diesmal war es Weikl (45.), der für den Ausgleich sorgte. Zunähst ließ sich Reichwein im Strafraum fallen. Schiedsrichter Steuer gab allerdings keinen Elfmeter. Weikl spitzelte sich den Ball weg und machte das 2:2. Danach pfiff Schiri Steuer sofort zur Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte war zu Beginn noch sehr viel Sand im Getriebe des RWE. Erst in der 69. Minute kam Rockenbach zu den dicksten Chancen. Zunächst konnte der WSV-Abwehrspieler Lejan in letzter Not dem Brasilianer die Kugel vom Fuß nehmen und wenige Sekunde später ging ein Schuss von Rockenbach nach einer Judt-Flanke um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei. Danach kam Semmer für Rockenbach, der sich sichtlich am meisten über seine vergebenen Möglichkeiten ärgerte.
Die letzten 15 Minuten gaben die Gäste klar den Ton an und sorgten nochmals für Schrecksekunden bei den Thüringer Fans. Einen mustergültigen Pass von Reichwein vergab Hammes (73.) aus Nahdistanz. Über diese vergebene Möglichkeit wunderte sich sogar die Erfurter. Dann passierte nicht mehr viel auf dem Rasen. Nur ein kurioser Wechsel sorgte für Lacher auf den Rängen. Die eigentliche Nummer 1 im WSV-Tor Maly wurde fünf Minuten vor Schluss als Feldspieler eingewechselt. Allerdings blieb es auch nach dem Wechsel beim 2:2-Endstand.




 

Chhunlys Pagenburg erzielte das zwischenzeitliche Foto © clickandburn.de

Trainerstimmen

Henri Fuchs (FC Rot-Weiß Erfurt): "Vom Spiel und der Art und Weise bin ich teilweise enttäuscht. Das einzig Positive war, dass wir zweimal in Führung gegangen sind. Wir haben uns aber mit den Gegentoren um den Lohn gebracht. Das Ergebnis geht in Ordnung, die Leistung einzelner Spieler nicht. Wir müssen uns am Dienstag im Pokal anders präsentieren."

Uwe Fuchs (Wuppertal):
"Man merkte beiden Mannschaften an, dass es um nichts mehr ging. Die Erfurter hatten vielleicht schon den Pokal im Hinterkopf. Meine Mannschaft hat eine gute Leistung geboten. Wir hatten einige gute Möglichkeiten, um hier zu gewinnen. Aber ich bin mit dem Punkt zufrieden."



Statistik

FC Rot-Weiß Erfurt: Orlishausen, Stenzel, Möckel, Pohl, Loose, Hauswald, Cinaz (61. Peßolat), Rockenbach (70. Semmer), Schnetzler, Pagenburg, Cannizzaro (58. Judt)

Wuppertaler SV: Samulewicz, Neppe, Weikl (61. Mahrt), Schäfer, Lejan, St. Müller, Jerat, Hammes (86. Maly), Lintjens, Heinzmann (61. T. Damm), Reichwein

Tore: 1:0 Hauswald (5.), 1:1 Lintjens (15.), 2:1 Pagenburg (36.), 2:2 Weikl (45.)

Karten: Pagenburg, Loose - Hammes, Neppe

Zuschauer: 3.802

Schiedsrichter: Steuer (Menden)



Bericht: Andy Möbius
Quelle: www.rot-weiss-erfurt.de



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0809-Pokalfinale