06.FCM-RWE

1. FC Magdeburg - FC Rot-Weiß Erfurt 1:0

Der FC Rot-Weiß Erfurt geht schweren Zeiten entgegen, die Luft wird immer dünner. Denn auch beim 1. FC Magdeburg musste sich die Mannschaft um Chef-Trainer Pavel Dotchev geschlagen geben.

Durch das Abrutschen in die Abstiegsränge musste unbedingt ein Sieg und damit der erste Auswärtsdreier her. Aber erneut musste sich die Elf von Pavel Dotchev geschlagen geben und verlor das vierte Spiel in Folge. In der Anfangsformation gab es einige Änderungen. Kapitän Ronny Hebestreit war nicht im Kader, sondern saß nur auf der Tribüne. Pavel Dotchev: „Hebestreit stand zuletzt in der Kritik. Ich wollte den Druck von ihm nehmen“. Des Weiteren spielte dieses Mal Tom Bertram neben Matthias Holst in der Innenverteidigung und Lars Heller übernahm den Part auf der linken Seite.

Die Mannschaft wollte mit Sicherheit wieder einmal nach vier sieglosen Partien ein Spiel für sich entscheiden, doch ging es schon nach sieben Minuten in eine andere Richtung. Nach der zweiten Ecke nutzte der Magdeburger Christian Prest für eine Unaufmerksamkeit in der Innenverteidigung und köpfte zum 1:0 für die Gastgeber ein. Anschließend lief nichts mehr auf Erfurter Seite und dank Torhüter Dirk Orlishausen musste man zur Halbzeit nicht bereits einem größeren Rückstand hinterherlaufen, da er mit einer Fußabwehr das 2:0 verhinderte. Obwohl sie Rot-Weiß anschließend mehr Spielanteile erkämpfte, blieben die großen Tormöglichkeiten aus. So war es nur Kumbela(13., 16.), der die einzigen Chancen auf Seiten des RWE verbuchen konnte. Es geschah dann auf beiden Seite in einem müdem Spiel nicht mehr viel, bis endlich der Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Borsch erklang.

Nach der Pause ging es da weiter, wo beide Mannschaften aufgehört hatten und die erste Chance für Erfurt hatte, der wieder einmal kämpferisch wirkende, Dominik Kumbela(50.). Er konnte den Ball aber mit einem Kopfball nicht im Tor unterbringen. In der 60. Minuten gab es dann ein kurzes Aufschrecken im Gästeblock(ca. 200 mitgereiste Rot-Weiß Fans), da der Magdeburger Sven Kubis die beste Chance zur Vorentscheidung hatte. Zu seinem ersten Einsatz kam bei Rot-Weiß, der erst kurz vor Transferschluss verpflichtete, Moritz Stoppelkamp. Er brachte etwas mehr Bewegung ins Spiel und legte in der 75. Minute für Bunjaku auf, der aber knapp über das Tor schoss. Kurz darauf schwächte Björn Brunnemann sein eigenes Team, indem er sich nach einem Foulspiel die gelb-rote Karte beim Schiedsrichter abholte. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Albert Bunjaku in der Schlussphase, doch er vergab.



Statistik

1. FC Magdeburg: Rothe - Probst, Prest, Wejsfelt - Gerster, Pientak, Manai (66. Müller), Habryka, Neumann - Kukulies (57. v.d. Weth), Kullmann (57. Kubis)

FC Rot-Weiß Erfurt: Orlishausen - Heller (73. Cornelius), Holst, Bertram - Görke (85. Peßolat), Pätz (46. Stoppelkamp), Bunjaku, Schnetzler, Brückner - Brunnemann, Kumbela

Tor: 1:0 Prest (7.)

Zuschauer: 3.757

Schiedsrichter: Borsch (Mönchengladbach)



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