Weggefährten

Die Mannschaft hinter den Kulissen

Wegbereiter, die oft zu Weggefährten wurden. Beim Hallenturnier im Januar 1995 wurden Mitglieder der ehemaligen „Turbine“-Meisterelf aus den Jahren 1954 und 55 als Ehrengäste gefeiert: Lothar Weise, Wilhelm Hoffmeyer, Konrad Wallroth, „Jule“ Hammer, Manfred Schuster, Erich Martin, Werner Brock, „Eddie“ Franke, Karl-Heinz Löffler, Georg Rosbigalle, Siegfried Vollrath, Helmut Nordhaus, Gerhard Franke und Betreuer Kurt Brendel.

30 Jahre FC Rot-Weiß und fast ein halbes Jahrhundert Erfurter Fußball in Ober-, Zweitbundes- und Regionalliga. Das wäre kaum denk- und durchführbar gewesen, ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer auf allen Ebenen. Ihre Zahl geht in die Hunderte, sie alle haben dazu beigetragen, dass der Klub sowohl als „Turbine“ wie auch später unter „Rot-Weiß“ zu einer festen Größe im deutschen Sport wurde.

Wenn der Anpfiff des Schiedsrichters ertönt, tragen Trainer und Aktive die alleinige Verantwortung für die Erwartungen der Anhänger entsprechende Leistung. Davor und danach aber steht die Arbeit derer, die auf den verschiedensten Gebieten für den störungsfreien Verlauf der Spiele und des Trainingsbetriebes sorgen. Nur wenige können auf dieser Seite unserer Chronik Erwähnung finden. Sie sollen stellvertretend für alle stehen. So sorgten Männer wie Siegfried Vollrath, Hans Rüger und Gustav Schmidt nach der Klubgründung dafür, dass die bekannt gute Jugendarbeit im SC Turbine beim FC Rot-Weiß eine nahtlose Fortsetzung fand. Aus der großen Anzahl von Übungsleitern erwarben sich die besonders lange tätigen Jürgen Kräuter, Gotthard Schuster und Manfred Garthoff.

Fast 40 Jahre lang fungierte Jochen Kleinschmidt als Chefkassierer des Erfurter Spitzenfußballs. Das also auch schon zu Zeiten, da der Schnitt bei den Oberligaspielen noch bei runden 20000 Zuschauern lag, und die Spitzenwerte darstellten. Seinerzeit wurde ein Großteil der Eintrittskarten noch in der von Familie Kleinschmidt geleiteten Mini-Geschäftsstelle abgesetzt. In jenen Jahren stand auch schon Hilmar Süß mit sonorer Stimme am Stadion-Mikrofon, das er erst Ende 1994 aus der Hand legte. Für den ehemaligen Oberliga-Referee Hans-Joachim Warz stellte es eine Selbstverständlichkeit dar, mit der ihm eigenen Akribie die Schiedsrichter-Gilde des Klubs zu schulen und zu führen.

Die für die Spielkleidung aller Teams verantwortlich zeichnende Frau Dora Köllmann und die ein rundes Vierteljahrhundert die Klubfinanzen betreuende Christa Bärwolf lieferten den Beweis, dass Fußball nicht nur Männersache ist.

Schließlich darf Kurt Brendel nicht vergessen werden, der ganze Generationen von Oberligaspielern zunächst im Turbine- und später im Rot-Weiß-Dress mit großem Engagement betreute.

Und dass Dieter Ehlert als Masseur seit der Klubgründung für die Fitness der Spieler sorgt, dürfte längst eine Selbstverständlichkeit sein. An dieser Stelle muss die Aufzählung aus Platzgründen aufhören.

An ihrem Ende steht der Dank an all jene, die in zum Teil oft mühevoller und sehr zeitaufwendiger Kleinarbeit ihren Beitrag zur Entwicklung des Erfurter Fußballs geleistet haben und noch immer leisten.




 

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